Ranking der Restaurants in Rom – Top 10

Wusstet ihr, dass Rom mehr Michelin-Sterne hat als die meisten europäischen Hauptstädte? Das ist kein Zufall. Deshalb darf das Ranking der Restaurants in Rom kein Zufall sein!
Eigentlich war es schon immer so. Bereits die Kaiser veranstalteten Festmahle, die stundenlang dauerten. Ich erinnere mich, wie ich über die Bankette von Nero gelesen habe – zwölf Gänge, die besten Köche aus dem ganzen Imperium. Heute sieht es ähnlich aus, nur dass wir statt Kaisern international anerkannte Küchenchefs haben.
Rom hat im Jahr 2024 13 Michelin-Sterne in 10 Restaurants. Das ist mehr als Madrid oder Berlin. Nicht jeder weiß das, denn die meisten denken vor allem an Paris oder New York.
Ranking der Restaurants in Rom – die 10 faszinierendsten Adressen
Das Degustationsmenü kostet zwischen 200 und 400 Euro pro Person. Klingt teuer? Wahrscheinlich schon. Aber im Vergleich zu den Preisen in London oder Zürich ist das gar nicht so schlimm. Außerdem bekommst du in Rom mehr als nur Essen – du bekommst Geschichte auf dem Teller.
Warum lohnt es sich gerade jetzt, darauf aufmerksam zu werden? Erstens erlebt die römische Gastronomieszene eine echte Revolution. Junge Küchenchefs verbinden Tradition und Moderne auf eine Weise, die du sonst nirgendwo findest.
Zweitens hat die Pandemie alles verändert. Einige Restaurants haben geschlossen, andere haben eröffnet. Die Hierarchie hat sich neu geordnet. Es ist ein guter Zeitpunkt, um zu sehen, was passiert.
Drittens – ehrlich gesagt – Essen in Rom ist eine Investition in Erlebnisse. Nicht jeden Tag verbringt man in einer Stadt, in der einem antike Ruinen zu Füßen liegen und auf dem Teller Meisterwerke der modernen Küche serviert werden.
Gleich gehen wir die Rangliste der besten Orte durch. Das wird keine typische Liste mit Menübeschreibungen – vielmehr ein praktischer Leitfaden für alle, die wissen wollen, wo sich das Geld wirklich lohnt. Und warum manche Locations das Anstehen wert sind, während andere nur vom Marketing leben.
Römische Sterne leuchten hell. Die Frage ist – welche davon sollte man sich wirklich aus der Nähe ansehen?
Top 10 luxuriöse Restaurants in Rom – ausführliches Ranking
Unsere Auswahl basiert auf einer Kombination aus offiziellen Auszeichnungen des Michelin Guide und Gambero Rosso, aktuellen Menüpreisen sowie den Meinungen von Stammgästen der römischen Gastronomieszene. Wir haben nicht nur die Qualität der Speisen berücksichtigt, sondern auch das Ambiente, das Serviceniveau und jene schwer messbaren Faktoren, die einen Abend zu etwas Besonderem machen. Manchmal zählt ein Stern weniger, aber die Lage mit Blick auf das Pantheon – und schon entsteht eine ganz andere Geschichte.
1. La Pergola (3★)
Monte Mario, Via Alberto Cadlolo 101. Das einzige römische Restaurant mit drei Michelin-Sternen. Mediterrane Küche mit modernen Akzenten, Küchenchef Heinz Beck. Das Signature-Gericht ist „Fagotelli La Pergola“ mit Parmesan und schwarzem Trüffel. Preis für das Degustationsmenü: 350–450 €. Besonderes Highlight – ein Panoramablick über die gesamte Stadt vom 19. Stock des Rome Cavalieri Hotels.

2. Glass Hostaria (1★)
Trastevere, Vicolo del Cinque 58. Moderne italienische Küche im Kontrast zur traditionellen Nachbarschaft. Cristina Bowerman kreiert hier eine italienisch-amerikanische Fusion. Ihr “Maritozzo” als Fine-Dining-Variante ist eine echte Revolution. Hauptgerichte 45–65 €, Degustationsmenü 120–180 €. Highlight – minimalistisches Interieur im Herzen des römischsten Viertels.

3. Il Pagliaccio (1★)
Via dei Banchi Vecchi 129. Anthony Genovese verbindet hier französische Techniken mit italienischen Zutaten. Kreative Küche mit starken mediterranen Einflüssen. Ihr „Spaghetto al nero di seppia“ grenzt an kulinarische Poesie. Degustationsmenü 150–200 €. Charakteristisches, kleines und intimes Interieur – nur 25 Plätze.

4. Piperno
Monte dei Cenci 9, jüdisches Viertel. Das ist nicht einfach ein Restaurant, das ist eine Institution. Seit 1860 serviert hier dieselbe Familie traditionelle römisch-jüdische Küche. Ihre “Carciofi alla giudia” sind ein absoluter Klassiker, den niemand besser zubereitet. Gerichte 35–55 €. Besonderheit – Authentizität und seit Jahrzehnten unveränderte Rezepte.

5. Metamorfosi (1★)
Via Giovanni Antonelli 30/32. Roy Caceres führt hier ein sehr persönliches kulinarisches Projekt. Kreative Küche mit molekularen Elementen, aber ohne Übertreibung. Das „Uovo 65°C“ mit Osietra-Kaviar demonstriert technisches Können. Degustationsmenü 180–220 €. Besonderheit – jedes Gericht erzählt eine kleine visuelle Geschichte.

6. Checchino dal 1887
Via di Monte Testaccio 30. Im Viertel Testaccio, wo alles mit dem Schlachthof begann, servieren sie immer noch Quinto Quarto – das „fünfte Viertel“ vom Rind. Römische Küche in ihrer reinsten Form. „Coda alla vaccinara“ – hier habe ich die beste probiert. Preise 40–70 € pro Gericht. Highlight – das Interieur in alten römischen Grotten.

7. Armando al Pantheon
Armando Gargioli 31. Das älteste familiengeführte Restaurant in Rom, seit 1961. Claudio Gargioli führt die Tradition seines Großvaters fort. Klassische römische Küche ohne Experimente. Ihr „Saltimbocca alla romana“ – ein Rezept aus der Zeit, als Rom noch jung war. Gerichte 25–45 €. Besonderheit – ein Tisch mit Blick auf das Pantheon durch das Fenster.

8. Flavio al Velavevodetto
Via di Monte Testaccio 97. Flavio Lombardi hat hier einen echten Slow-Food-Tempel geschaffen. Die Küche basiert auf saisonalen Zutaten aus Latium. „Abbacchio scottadito“ wird nach dem Rezept seiner Großmutter zubereitet. Preise 35–50 €. Besonderheit – Wände aus antiken römischen Amphoren gebaut.

9. Imàgo
Ein luxuriöses Restaurant in Rom, gelegen an der Piazza della Trinità dei Monti. Auf der Speisekarte stehen elegante Gerichte der italienischen Küche, die selbst die anspruchsvollsten Gaumen begeistern.

10. Al Moro
Ein römisches Restaurant, das Sie in der Vicolo delle Bollette finden. Es bietet luxuriöse kulinarische Erlebnisse – vielfältige Gerichte, die lange in Erinnerung bleiben. Die Atmosphäre dort ist außergewöhnlich und faszinierend.

Geheimnisse einer gelungenen Reservierung und die Zukunft des römischen Fine Dining
Ich erinnere mich, wie ich einmal versucht habe, in einem dieser exklusiven Restaurants in Rom anzurufen. Das Telefon klingelte und klingelte… und dann stellte sich heraus, dass man einen Tisch erst in drei Monaten reservieren kann. Und das war erst der Anfang des Abenteuers.
Frage: Wann ist der beste Zeitpunkt, um einen Tisch im Fine Dining in Rom zu reservieren?
Antwort: Üblich sind 1–3 Monate im Voraus, aber manche Lokale verlangen noch mehr Vorlaufzeit. OpenTable funktioniert gut, aber bei TheFork gibt es manchmal bessere Angebote. Prüft immer die Stornierungsbedingungen – einige Restaurants berechnen Gebühren bereits 48 Stunden vor dem Besuch.
Dresscode ist ein eigenes Thema. Smart Casual klingt einfach, aber was bedeutet das eigentlich? Für Männer: ein langärmliges Hemd, Stoffhose, Lederschuhe. Eine Krawatte ist nicht zwingend, schadet aber auch nicht. Frauen haben mehr Möglichkeiten – ein Kleid, eine elegante Bluse mit Rock oder Hose. Vermeidet Sportschuhe und allzu legere Kleidung.
Ach, und dann ist da noch das Budget. Das tut immer mehr weh, als man erwartet. Das Degustationsmenü kostet etwa 150–200 Euro pro Person. Das Wine Pairing schlägt mit weiteren 80–120 Euro zu Buche. Dazu kommen noch 10 Prozent Servicegebühr, denn das ist in solchen Lokalen Standard. Insgesamt landet man also bei etwa 280–350 Euro pro Person für das volle Erlebnis.
Aber es gibt einen Haken – achtet auf Lunch-Angebote. Manche Restaurants bieten mittags eine verkürzte Speisekarte zum halben Preis an. Dasselbe Essen, derselbe Service.
Die Trends für die kommenden Jahre sehen spannend aus:
• Zero Waste wird zum Standard – Essensreste werden wiederverwertet
• Pflanzenbasierte Küche hält ernsthaft Einzug in die Fine-Dining-Szene
• KI-gestützter Sommelier – Apps, die bei der Auswahl von Wein helfen
• Neue Orte wie die Tribuna Campitelli verbinden Geschichte mit Moderne
Ich habe bereits das erste Restaurant mit einem Roboter-Sommelier gesehen. Ein seltsames Gefühl, aber die Empfehlungen waren wirklich gut. Ist das vielleicht die Zukunft?
Um ehrlich zu sein, die ganze Fine-Dining-Welt in Rom verändert sich heute schneller als früher. Es geht nicht mehr nur um Tradition – es geht um Innovationen, die die Vergangenheit respektieren. Jetzt bleibt nur noch, einen Tisch zu reservieren und alles selbst zu erleben.
Reserviere einen Tisch und begib dich auf eine kulinarische Reise
Rom erlebt gerade eine kulinarische Revolution, die man nicht verpassen sollte.
Jetzt haben wir das vollständige Bild – das Wissen über die besten Orte, einen konkreten Aktionsplan und Inspiration, um die Geschmäcker der Ewigen Stadt zu entdecken. Es ist nicht mehr die Frage, „ob“, sondern „wann“ du deinen ersten Tisch im römischen Tempel der Gastronomie reservierst.
Zeit, zur Sache zu kommen. Damit du bei den Trends nicht den Anschluss verlierst und die besten Angebote nicht verpasst:
- Beobachte den Michelin-Guide – neue Sterne tauchen in Rom häufiger auf als je zuvor
- Folge den Social-Media-Kanälen der Topköche – dort erscheinen oft als erstes Informationen über Degustationen.
- Plane deine Buchungen für die Nebensaison (April–Mai, September–Oktober) – bessere Verfügbarkeit, ideales Wetter
- Melde dich an für die Newsletter exklusiver Restaurants – so erhältst du bevorzugten Zugang zu besonderen Events
- Baue Beziehungen zu den Concierges in guten Hotels auf – sie haben Kontakte, von denen wir nicht einmal wissen.
Experten prognostizieren, dass Rom in den nächsten drei Jahren zu den Top 5 der globalen Gastronomie-Hauptstädte gehören wird. Die Stadt wird voraussichtlich London überholen und vielleicht sogar New York. Warum? Weil sie Tradition und Moderne auf eine Weise verbindet, die niemand sonst nachahmen kann.
Jeder Tag des Zögerns ist eine verpasste Chance, Teil dieser Geschichte zu werden. Rom wartet – und hält einen Tisch für dich bereit.
STEV
Lifestyle-Redakteur
Luxury Blog








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